Mammographiesceening: Warum die Frau ab 50 das unbedingt machen soll.

Was ist eigentlich Mammographiesceening ?

 

Warum sollten Frauen Ü50 unbedingt alle 2 Jahre zur Untersuchung?

Ich wollte das Thema mal aufgreifen, weil es gerade jetzt die Zeit ist, wieder etwas für uns und unsere vorsorgliche Gesundheit zu tun.

Viele von uns gehen bereits mit diesem Thema verantwortungsvoll um, aber es gibt auch Frauen die sagen: Warum sollte ich diese Untersuchung eigentlich machen lassen!.

Das ist doch nicht nötig. Oder ich mache doch die Untersuchung selber!

All diese Antworten höre ich immer öfter von Frauen.

Genau diese Fragen möchte ich mit euch klären und sie von meiner Sichtweise näher beleuchten.

Mammographiescanning ist die Brust- Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. In speziell dafür vorgesehenen Einrichtungen, wird die Brust geröntgt. Ziel dieser Untersuchung ist es Brustkrebs frühzeitig zu erkennen.

Das eine Frau aber trotz Vorsorge Brustkrebs bekommen kann, ist nicht auszuschließen. Ab 50 steht jeder Frau alle 2 Jahre diese Vorsorgeuntersuchung zur Verfügung.

Trotzdem gibt es Frauen die denken, dass Mommographiesreening Tumore verhindern kann. Das ist natürlich Unsinn. Dies Untersuchung ist lediglich eine Vorsorgeuntersuchung.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Leider nehmen nur zirka die Hälfe aller Frauen an dieser wichtigen Untersuchung teil. Das finde ich persönlich sehr Schade, weil es doch für uns so wichtig und eigentlich unverzichtbar ist. Klar ist es auch schmerzhaft , aber ich könnte selbst nicht mit der Ungewissheit leben.

Schon alleine der Verantwortung unserer Familie gegenüber schulden wir es, an der Vorsorge teilzunehmen.

Ein früh erkannter Brustkrebs bietet für jede Frau die Chance auf eine schonendere Therapie. Zudem kann das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch die Früherkennung im Screening gesenkt werden.

Noch ein wichtiger Aspekt der Früherkennung ist, dass zu großen Teil die Brust erhalten werden kann und nicht abgenommen werden muss.

Ich selbst hatte vor zwei Jahren auch mal die Diagnose einer Auffälligkeit bekommen und ehrlich gesagt ich war geschockt. Die 2. Untersuchung und eine Gewebeentnahme hat glücklicherweise die Diagnose Brustkrebs nicht bestätigt. Ich war heil froh, hatte aber mehrere Wochen schlaflose Nächte und unruhige Gedanken.

Eine Röntgenuntersuchung ist immer eine Belastung des Körpers, dass steht fest, aber richtige Alternativen zum Mammographiesceening gibt es nicht.

Hier noch ein paar Zahlen und Fakten:

1000 Frauen nehmen an der Mammographie teil

970 Frau haben ein unauffälliges Ergebnis

30 Frauen werden zu weiteren Untersuchungen eingeladen

24 haben keinen Brustkrebs 

6 Frauen haben Brustkrebs

Deshalb ist es immer eine Entscheidung die jede von uns Frauen selber treffen sollte.

Das sind die aktuellen Zahlen vom Bundesausschuss 2011 . Diese können heute durchaus anders sein, da die Auswertung Zeit braucht.

2,7 Millionen Frauen wurden untersucht. Bei rund 17.000 entdeckten die Ärzte Brustkrebs. 12.000 der entdeckten Tumore waren kleiner als zwei Zentimeter und hatten Lymphknoten nicht befallen.

Aber wie groß ist das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, wenn es in den Genen steckt?

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass einige Frauen ein sogenanntes Brustgenvirus aufgrund einer familiären Erbanlage besitzen. Diese Frauen tragen ein sehr hohes Risiko ,wahrscheinlich an Brustkrebs zu erkranken.Tatsächlich erkranken ca.70-80 Prozent dieser Frauen an Brust- oder Eierstockkrebs..

Falls es in deiner Familie bei Mutter, Schwester oder anderen jemals Brustkrebs gab, ist es wichtig, dass du dich in den verschiedenen Beratungszentren darüber informierst.

Dort wirst du ausführlich beraten und kannst einen Gentest machen lassen. Wird tatsächlich ein «Brustkrebsgen» nachgewiesen, greift ein intensives Vorsorgeprogramm.

Risikopatientinnen werden in den Brustkrebs-Zentren halbjährlich untersucht: Gestaffelt nach ihrem Alter greifen Ultraschall, Mammographie und gegebenenfalls auch Kernspin eng ineinander.

Auch diese sehr kostspielige Behandlung für Risikopatienten übernehmen die Krankenkassen.

Du siehst also es wird ausreichend vorgesorgt. Du kannst am Ende selbst entscheiden, welche Methode du wählst.

Fazit: Du Solltest auf jeden Fall das Angebot der Vorsorge annehmen und diese Untersuchung machen lassen. Vor allem bei uns Frauen Ü50 ist das Risiko größer an Brustkrebs zu erkranken. Wird es aber frühzeitig erkannt, ist es in den meisten Fällen heilbar.

Lasst euch nicht von Zahlen verunsichern die in der Presse veröffentlich werden, entscheidet allein für euch.

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