Wenn das Kind die Mutter Abgrund tief hasst und die Seele brennt!

Wenn das eigene Kind die Mutter hasst.

Heute veröffentliche ich einen Gastartikel der mich sehr bewegt hat, über eine Frau die sehr stark ist und die das Leben gezeichnet hat.

 

Diese Geschichte geht unter die Haut .Wir können ihr nur mit auf dem Weg geben, stark zu bleiben und immer Hoffnung zu haben.

 

 

„Wenn die Seele wehtut und dein Herz schmerzt, dann denke an die schönen Dinge

die dir das Leben beschert“

 

 

Wenn das Kind die eigene Mutter Abgrund tief hasst und die Seele brennt!

 

Ich schreibe hier als anonyme Gastautorin, weil ich mich dafür schäme. Ja ich schäme mich dafür, dass mein Kind mich hasst, mich beschimpf und mir den Tod wünscht.

 

Was läuft hier schief? Müsste es nicht so sein das Kinder ihre Eltern lieben. sie respektieren und achten.

Mein Kind hat nur Beschimpfungen und Verachtung für mich übrig und trägt das auch öffentlich aus.

Was muss eine Mutter ihren Kind angetan haben, dass sie so gehasst wird. Fragen über Fragen die mich beschäftigen, die mir schlaflose Nächte bescheren und die mich in Angst leben lassen.

Meine Gedanken kreisen über das warum und ich gehe in die Vergangenheit zurück zu dem Zeitpunkt wo alles mal anders war. Ich stelle fest, dass ich sehr weit zurück gehen muss und sie schon immer ein sehr schwieriges Kind war. Das Leben hat mir dieses Kind geschenkt und trotzt allen Hasses empfinde ich immer noch Liebe für dieses Kind.

Ich denke an die Zeit als sie geboren wurde, dass war vor 25 Jahren. Sie war ein Wunschkind, bildhübsch und so zerbrechlich. Sechs Wochen kam sie zu früh auf die Welt und wog gerademal 2500gr. . Sie hatte schnell alles aufgeholt und machte uns viel Freude. Sie wuchs behütet auf , alle liebten sie und im Kindergarten war sie beliebt.

Ich versuche gerade zu überlegen wann der Zeitpunkt kam als sich etwas verändert hat. Der Zeitpunkt kam mit der Trennung von ihrem Vater, da war sie 8 Jahre alt. Die Trennung , dass gebe ich zu, verlief alles andere als schön für das Kind.

Wir verklagten uns gegenseitig und sie wohnte Anfangs in ihrer gewohnten Umgebung beim leiblichen Vater. Die Trennung hat sicherlich Spuren hinterlassen, aber nichts desto trotz einigten wir uns und 1 Jahr später war sie wieder bei mir.

Ein neuer Partner war da,mit dem sie sich Anfangs ganz gut Verstand. Ich merkte mit der Zeit, dass sich mein Kind veränderte, ihr Charakter änderte sich. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll, aber sie wurde herrschsüchtig, fordernd und respektlos uns gegenüber. Eine Erklärung hatte ich nicht, aber ich merkte schon, dass alles aus den Ruder lief. Die Schule war nur noch neben Sache und sie Zog ab 13 nur noch um die Häuser.

So ging das immer weiter und alles wurde schlimmer.

Ich will jetzt nicht ihre ganze Geschichte erzählen, sondern meine. Ich will meinen Schmerz über die Enttäuschung versagt zu haben ,einfach mal los werden und mir diesen unsagbaren Schmerz von meiner brennenden Seele schreiben.

Abends weine ich mich in den Schlaf und versuche es mir am nächsten Tag nicht anmerken zu lassen. Ich gehe an meine Arbeit versuche den Tag gut zu überstehen. Bei jedem Blick auf mein Handy denke ich, wann kommt wohl die nächste böse Nachricht von ihr. Wenn ich dann wieder eine Nachricht lese, die man nicht mal seinen ärgsten Feind schreibt, verspüre ich eine Angst. Meine Kehle schnürt sich zu und ich muss nach Luft schnappen. Was kann ich nur tun , wenn einem das eigene Kind den Tod wünscht? Was kann ich tun, damit der seelische Schmerz nachlässt. Es gibt keine Antworten und ich glaube ich habe mich verloren.

Mein Kind habe ich schon lange verloren, an falsche Freunde und Drogen. Drogen die ihr Bewusstsein, ihr Verhalten und somit ihren Charakter verändert haben. Ich weiß gar nicht, ob sie das selber weiß, denn sie lässt sich nicht helfen . Ich habe es versucht immer und immer wieder, habe alles erdenkliche ausgehalten und mich sogar erniedrigen lassen. Vielleicht hat sie da den Respekt verloren, der einer Mutter gebührt.

Manchmal denke ich auch, weiß sie überhaupt was sie tut, oder weiß sie das nicht mehr. Geredet haben wir schon lange nicht mehr, weil man mit ihr nicht reden kann.

Was soll ich nur tun? Was kann ich tun damit es mir besser geht.

Ich hätte nie gedacht ,dass mich so etwas mal trifft. Ich habe mir immer ausgemalt, dass mein Kind fleißig lernt, die Schule gut abschließt und einen Beruf lernt.

In meinen Bekanntenkreis reden immer alle über ihre Kinder, was sie studiert haben , wo sie arbeiten und welche gemeinsamen Unternehmungen sie mit ihren Eltern veranstalten. Also alles schöne ,normale Dinge des Lebens. Freude, einander unterstützen, sich respektieren, lieben und die Zukunft planen. Ich bin manchmal so neidisch, weil ich das nie haben werde. Gleichzeitig freue ich mich aber für meine Freunde, dass alles so prima läuft.

Um meine Zukunft mache ich mir aber dennoch Sorgen. Was wird mal sein, wohin wird meine Reise noch gehen? Was habe ich denn noch vom Leben?. Mit Mitte 50 sollte das Leben doch eigentlich ruhiger werden. Oder? Sollte man nur in Angst, seelischen Schmerz und ständiger Panik leben?

Meine Zweifel an mich selbst und an meinen Fähigkeiten zerfressen mich innerlich. Sagt mir wie ich das stoppen kann. Wieviel Schmerz kann eine Mutter ertragen.. Es ist fast so, als wäre das eigene Kind gestorben und die Sehnsucht ist groß , unendlich groß.

Ich kenne den Schmerz als meine über alles geliebte Oma ,vor ein paar Jahren verstarb. Der Schmerz über ihren Verlust ist noch immer da und genau so fühlt es sich an.

Ich will mein Kind loslassen, aber ich kann nicht, sie ist doch noch da. Aber die Frage ist doch, Wie lange kann ich es noch ertragen, bevor ich selbst zu Grunde gehe?

Vorallem wen ziehe ich da hinein? Mein Partner , denn er muss alles mit ertragen und ist genauso hilflos wie ich, aber konsequent. Ich kann nicht konsequent sein, denn ich habe Gefühle für mein Kind und würde sie immer wieder auffangen. Doch keiner versteht mich und so steh ich zum Schluss alleine da. Ich muss mit mir selber ins reine kommen, ich muss eine Lösung finden um meine Qualen zu beenden. Ich wünsche mir meine Lebensfreude wieder zu finden, die Jahre die ich noch habe glücklich zu sein und Frieden zu finden.

 

Nehmt es mir nicht übel , dass ich meinen Namen nicht darunter schreibe, aber ich habe Angst zerfleischt zu werden von gut gemeinten Ratschlägen.

 

Eine unbekannte Verfasserin

Hat Dir der Artikel gefallen? Dann teile Ihn gerne.

Hey! Danke das du den Artikel zu Ende gelesen hast: Willst du weiterhin kostenlose Erfolgstipps, dann trag Dich doch in meine  Postille mit Deiner E Mail ein und du wirst alle Neuigkeiten  erhalten

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.